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Kastrieren statt vermehren

Nachhaltiger Tierschutz beginnt bei der Ursache.

In Kardzhali leben unzählige Hunde und Katzen auf der Straße. Viele von ihnen sind krank, verletzt, hungrig oder werden immer wieder Opfer von ungewollter Vermehrung.

Wir wollen nicht nur die Folgen bekämpfen.

Wir wollen dort ansetzen, wo nachhaltiger Tierschutz beginnt: bei der Kastration.

Mehrmals im Jahr organisieren wir Kastrationskampagnen in Kardzhali und lassen Straßenhunde und Straßenkatzen kastrieren. Auch Tiere von Menschen aus der Region werden im Rahmen unserer Aktionen kostenlos kastriert.

Kastrationstopf

Jede Kastration verhindert neues Leid.

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Unsere Kastrationskampagnen

2022 - 74 kastrierte Tiere 
2023 - 325 kastrierte Tiere 
2024 - 271 kastrierte Tiere
2025 - 284 kastrierte Tiere 
2026 - 29 kastrierte Tiere 

Kastrationskampagne 03/2025

Alles für die Tiere, immer!

Auch im Frühjahr 2025 ging es für vier von uns wieder nach Bulgarien. Nach einer langen Anreise sind wir voller Motivation und Tatendrang in unsere Kastrationskampagne gestartet.

Diesmal hatten wir zwei junge Tierärzte mit an Bord, die uns tatkräftig bei den Kastrationen der Katzen unterstützt haben. Damit waren insgesamt vier Tierärzte im Einsatz – ein großartiges Team, das gemeinsam unglaublich viel bewirken konnte.

101 Kastrationen.

Eine Zahl mit Bedeutung

Die Zahl 101 steht symbolisch für Wachstum, Fortschritt und die Kraft, das eigene Schicksal selbst zu gestalten. Sie vermittelt eine Botschaft von Hoffnung und Erneuerung – und den Glauben daran, dass positive Veränderungen möglich sind.

Und genau dafür stehen auch unsere Kastrationskampagnen: für Veränderung, für eine bessere Zukunft und dafür, dass aus vielen kleinen Schritten etwas Großes entstehen kann.

(Diese gesamte Kampagne wurde aus unserem Kastrationstopf finanziert)

Kastrationskampagne 09/2024

Leid verhindern bevor es entsteht

Im September 2024 ging es für uns zum zweiten Mal für eine Kastrationskampagne nach Kardzhali. Gemeinsam mit unseren langjährigen Tierärzten Nikas und Ayhan konnten wir wieder zahlreiche Katzen einfangen und kastrieren.

Für die beiden sind die drei intensiven Kastrationstage jedes Mal eine enorme körperliche und mentale Herausforderung.

Währenddessen wurde von unseren Männern kurzerhand eine komplette Hütte in unserem Streunerdorf gebaut und nebenbei noch fleißig repariert. Und natürlich durfte auch die Begutachtung unserer Vierbeiner inklusive kleinem Fotoshooting nicht fehlen. ;-)

Da wir diesmal keine finanzielle Unterstützung der Stadt Kardzhali erhielten, blieb die Kampagne bewusst kleiner. Trotzdem konnten wir wieder vielen Tieren helfen – und darauf kommt es an.

Kastrationskampagne 03/2024

Castrations save lifes

Über Ostern reiste ein Teil unseres Teams erneut nach Bulgarien. Bereits zum fünften Mal führten wir in unserem Einsatzgebiet Kardzhali eine Kastrationskampagne durch.

Unterstützt wurden wir dabei von vier bulgarischen Tierärzten und fünf Teammitgliedern vor Ort. Auch viele Anwohner nutzten die Möglichkeit, ihre eigenen Tiere zur kostenlosen Kastration zu bringen. Darüber hinaus konnten wir zahlreiche Straßenhunde kastrieren – darunter überwiegend weibliche Tiere. Besonders schön war es, dass auch die Stadt Kardzhali an unserer Seite stand und unsere Arbeit unterstützte.

Während unserer Einsätze fahren wir gezielt bekannte „Hot-Spots“ an, an denen sich besonders viele Straßentiere aufhalten. Gleichzeitig geben wir den Anwohnern die Möglichkeit, ihre eigenen Tiere kostenlos kastrieren zu lassen.

Auch wenn sich 115 Kastrationen manchmal wie ein Tropfen auf den heißen Stein anfühlen – jede einzelne Kastration verhindert neues Leid und bringt uns unserem Ziel ein Stück näher.

Kastrationskampagne 09/2023

Ein kleiner Eingriff. Eine große Wirkung.

Diesmal wurden wir von zwei bulgarischen Tierärzten und einem Tierarzt aus Deutschland unterstützt. Gemeinsam wollten wir in nur drei Tagen so viele Tiere wie möglich kastrieren.

Bereits im Vorfeld hatten wir die Bürgerinnen und Bürger von Kardzhali dazu aufgerufen, ihre Tiere kostenlos zur Kastration zu bringen. Umso mehr hat es uns gefreut und überrascht, wie viele Menschen dieses Angebot angenommen haben und bereit waren, umzudenken.

Während sich die Tierärzte um die Kastrationen kümmerten, sorgte unser restliches Team für einen reibungslosen Ablauf: Tiere wurden aufgenommen und nummeriert, Boxen vorbereitet, Gespräche mit den Tierhaltern geführt, Zeckenschutz aufgetragen und die Temperatur der Tiere kontrolliert.

Und auch abseits der Kastrationen gab es natürlich einiges zu tun: Wir versorgten drei zuckersüße Kitten, die kurz zuvor leider ihre Mama verloren hatten.

Kastrationskampagne 04/2023

Diesmal hatten wir Großes vor!

Diesmal hatten wir ausreichend Zeit, Unterstützung aus Deutschland zu organisieren, Materialien nach Bulgarien zu schicken und unsere Kastrationsaktion in Kardzhali bekannt zu machen.

So ging es im April 2023 für uns wieder zum Flughafen Frankfurt – mit einem klaren Ziel: möglichst vielen Tieren zu helfen und unsere Mission vor Ort weiterzuführen.

Mit dabei waren drei angehende Tierärztinnen, die uns tatkräftig unterstützten. Vor Ort standen uns außerdem drei Tierärzte zur Seite, die sich die gesamten Kastrationstage für unsere Kampagne freihielten.

Unsere Tage waren straff durchgeplant und oft bis zu 12 Stunden lang. Wir fuhren bekannte Hot-Spots ab, kümmerten uns um die Nachsorge der Tiere und holten Tiere von Anwohner*innen zur Kastration ab, um sie anschließend wieder zurückzubringen.

Viele Menschen nutzten die Möglichkeit, ihre eigenen Tiere während unserer Kampagne kostenlos kastrieren zu lassen. Darüber sind wir besonders dankbar – denn genau das zeigt uns, dass langsam ein Umdenken stattfindet.

Vielleicht erkennt der ein oder andere dadurch, wie wichtig es ist, auch die eigene Kettenhündin hinter dem Haus kastrieren zu lassen und so weiteres, ungewolltes Tierleid durch Welpen zu verhindern.

Kastrationskampagne 09/2022

kastrieren & renovieren

Ende September ging es für uns erneut nach Bulgarien. Voller Tatendrang machten wir uns auf den Weg und freuten uns darauf, unsere geplanten Ziele umzusetzen.

Für die Kastrationen standen uns diesmal drei Tage zur Verfügung, die unser ortsansässiger Tierarzt extra für uns freigehalten hatte.

Wir teilten uns in zwei Teams auf und machten uns auf den Weg zu bekannten Hotspots. Dort lockten wir die Tiere mit Futter an und versuchten, möglichst viele von ihnen sicher einzufangen. Mit dabei hatten wir alles, was wir dafür benötigten: Hunde- und Katzenfutter, Transportboxen, Leinen, Halsbänder und Handschuhe für die Katzen.

An besonders schwierigen Stellen kamen Lebendfallen zum Einsatz. Diese stellten wir gezielt dort auf, wo die Tiere zu scheu waren, um sich von uns direkt einfangen zu lassen.

Kastrationskampagne 04/2022

unsere erste Tierschutzreise

Kurz nach unserer Gründung Anfang des Jahres stand fest: Ein Teil unseres Teams würde nach Bulgarien reisen. Wir wollten den Ort kennenlernen, an dem wir künftig etwas verändern möchten – insbesondere für diejenigen aus dem Team, die noch nie vor Ort gewesen waren. Andere kannten Bulgarien bereits durch den bestehenden Kontakt zu unserer Tierschützerin vor Ort.

Da uns nur wenig Vorbereitungszeit blieb, hatten wir keine großen Erwartungen an die Anzahl der Kastrationen. Für uns zählte vor allem eines: überhaupt anzufangen und die ersten Tiere zu kastrieren.

Bei den freilebenden Hunden in der Nähe eines Industrieparks merkten wir schnell, dass wir mit normalem Anlocken durch Futter keine Chance hatten. Die Hunde hielten großen Abstand zu uns und ließen sich nicht einfangen. Also kam eine Lebendfalle zum Einsatz.

Damit gelang es uns, Fabi – den Bruder von Fargo, Floki, Freya und Fenya – einzufangen und zum Tierarzt zu bringen. Auch Floki machte es uns nicht leicht. Doch dank der Geduld unseres Hundetrainers Karsten konnten wir schließlich auch ihn sicher in eine Transportbox bringen und zum Tierarzt fahren.

Am Ende kamen noch drei weitere Katzen und drei Hunde dazu. Für uns war damit der erste wichtige Schritt getan – und der Grundstein für viele weitere Kastrationskampagnen gelegt.

Mach mit uns den nächsten Schritt.

Wir wollen Kardzhali nachhaltig verändern.

Dafür brauchen wir Menschen, die unsere Kastrationsprojekte unterstützen.

Eine Spende. Eine Kastration. Weniger Nachwuchs. Weniger Leid.

Gemeinsam können wir dafür sorgen, dass immer weniger Tiere unter den Folgen unkontrollierter Vermehrung leiden müssen.

 Hilf uns bei der nächsten Kastrationskampagne.

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1. Vorstand Ulla Dahlem 

0176-62169812

Vereinsadresse: 

Prinz-Eugen-Straße 8 

76661 Philippsburg 

Geschäftsnummer: VR 703375

Finanzamt Bruchsal                    Steuernummer: 30075/ 51256                                                          

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